Wildtierbegegnungen im Schilt - Schwarzstöckligebiet
Haben Sie Lust auf eine Erlebniswanderung in die Glarner Alpen? Wir versprechen Abwechslung, Begegnung mit den verschiedensten Wildtieren und herrliche Aussichten. Vorausgesetzt, Sie sind schwindelfrei.
In Ennenda steigen Sie in die offene Seilbahn nach Aeugsten. Wanderziel ist der Schilt, ein kleiner Gipfel, den man schon von der Linthebene aus gut neben dem Fronalpstock ausmachen kann. Auf einem abwechslungsreichen Weg, durch Wiesen, streckenweise entlang von einem kleinen Bergbach, steigen Sie zum Grat «Rotärd» hoch. Vielleicht können Sie im Geröllfeld gegenüber Gämsen sehen? Vielleicht zieht der Steinadler über Ihnen seine Runden?
Das Gebiet rund um den Schiltgipfel ist von Karrfelsen geprägt: Skurrile Gesteinsformationen erinnern eher an eine Mondlandschaft als ans Glarnerland. Der Gipfel selber ist einfach zu erklimmen: Ein kleines Kreuz mit der Höhenangabe 2299,1 m.ü.M. heisst willkommen. Der Blick auf den «Zigerschlitz» ist imposant und lässt vom Tödi bis nach Bilten freien Blick. Gegenüber, fast greifbar, das massige Wiggismassiv, daneben der noch im Schatten liegende Klöntalersee. Etwas unterhalb gibt es eine Murmeltierkolonie. Ihre Ankunft wird in jedem Fall beobachtet und laut pfeifend den Artgenossen mitgeteilt.
Falls Sie noch Kraft und Lust haben, machen Sie den Abstecher zum Schwarzstöckli, 2385 m.ü.M. Der Transfer ist nicht schwierig, die kurze Distanz lädt gerade dazu ein. Der Rundblick auf die andere Seite, die Murgseen, das Mürtschental und linkerhand auf das Mürtschenstockmassiv lohn sich. Vielleicht haben Sie Glück und Sie begegnen der in diesem Gebiet heimischen Steinbockkolonie?
Der Rundweg zurück nach Aeugsten ist nicht lückenlos gut markiert. Passen Sie auf, dass Sie keine Markierung verpassen. Die Abkürzungen quer über Alpweiden, führen zwar vorbei an kleinen und grossen Wassertümpeln und wunderschönen Alpblumen, gehen jedoch in die Beine. Die letzten Höhenmeter zurück nach Ennenda überlassen Sie besser wieder der abenteuerlichen Seilbahn, da der Abstieg nach Ennenda wenig spektakular und sehr steil ist.

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